„Das Lebewesen sollte sich nicht als Materie betrachten, die von Energie belebt wird: Es ist die der Materie vorausgehende Energie, die die Materie in einen Lebensprozess lenkt."
— Erwin Schrödinger, 1943
Das Einheitliche Bewusstseinsprojekt (UCP) ist Ken Maurons kulminierende theoretische Synthese am PSI Research Center, die die auf dieser Website beschriebene Forschung zu EPR-Korrelationen, Biomagnetismus und Klangmedizin zu einem einzigen integrativen Modell verknüpft. Es stützt sich bewusst sowohl auf die Physik als auch auf die esoterisch-hermetische Tradition als heuristisches Mittel zur Ordnung von Bewusstseinshypothesen; es wird hier als theoretischer Vorschlag in aktiver Entwicklung vorgestellt, nicht als empirisch gesicherte Darstellung des Bewusstseins.
Theoretische Grundlagen
Eine Vereinigung von Hard Science und hermetischer Wissenschaft
Der UCP-Rahmen schlägt vor, Bewusstsein als Information zu behandeln, die von elektromagnetischen Wellen und Feldern getragen wird, statt als bloßes Nebenprodukt neuronaler Berechnung. In diesem Modell wird der Expansionsgrad eines gegebenen Bewusstseinszustands als proportional zur Menge der innerhalb eines elektromagnetischen Feldes integrierten Information behandelt, wobei veränderte Zustände Verschiebungen der Schwingungsrate dieses Feldes entsprechen — ein Konzept, das der Rahmen mit Quantenresonanz und mit Cymatics, der Untersuchung durch Vibration erzeugter geometrischer Muster, in Verbindung bringt.
Das Modell ordnet diese Hypothese um vier Parameter, die analog auf die vier klassischen Elemente der hermetischen Tradition abgebildet werden. Die Wellenlänge (Feuer) wird als bestimmend für die Verfügbarkeit freier Energie und damit von Information behandelt, wobei kürzere Wellenlängen höherer Energie und höherem Informationsgehalt entsprechen. Quantenverschränkung, oder das EPR-Paradoxon (Luft), wird als der Resonanzmechanismus vorgeschlagen, der einen Informationsaustausch über Distanz ermöglicht. Das Gehirn (Erde) wird nicht als Erzeuger des Bewusstseins, sondern als integrierendes Zentrum verstanden, in dem sich physische und mentale Informationsfelder zu einem emotionalen Feld verbinden. Die DNA (Wasser) wird als phylogenetischer Gedächtnisraum behandelt, der die informationelle Geschichte des Organismus kodiert. Der Rahmen stellt diese vierteilige Struktur als heuristische Zuordnung dar, nicht als empirischen Befund.
Neurophysiologische Hypothese
Das holonome Gehirn und die Mer-Ka-Ba-Hypothese
Aufbauend auf Karl Pribrams Holonomer Hirntheorie schlägt der UCP-Rahmen zwei komplementäre neurophysiologische Mechanismen vor, durch die entfernte oder erweiterte Bewusstseinszustände entstehen könnten. Der erste behandelt die Gehirn-zu-Gehirn-Verbindung als eine Form der Quantenverschränkung, grundsätzlich beobachtbar über die auf dieser Website in der EPR-Forschung beschriebenen Phasensynchronisations- und Kohärenzindizes. Der zweite schlägt vor, dass eine Störung der Aktivität an den temporo-parietalen Übergängen die beiden Gehirnhälften desynchronisieren könnte, wodurch die neuroanatomischen Beschränkungen gelockert würden, die die Integration von Information normalerweise einschränken — ein Zustand, den der Rahmen spekulativ mit Berichten über Nahtoderfahrungen vergleicht.
Der Rahmen schlägt ferner vor, dass Interferenzmuster zwischen elektromagnetischen Feldern, hypothetisch sichtbar durch Phasensynchronisations- und Kohärenzanalyse, die geometrische Grundlage des Bewusstseins bilden könnten. Er erweitert diese Interferenzmuster-Hypothese über das Gehirn hinaus auf ein den ganzen Körper umfassendes Energiefeld, das der Rahmen — den Begriff der esoterischen Tradition entlehnend — als Mer-Ka-Ba bezeichnet: eine stehende elektromagnetische Wellenform, die sich vorgeschlagenermaßen um den gesamten physischen Körper erstreckt, statt auf den Kopf beschränkt zu sein.
Theoretisches Modell
Zeitbewusstsein und Raumbewusstsein
Der UCP-Rahmen unterscheidet zwei vorgeschlagene Zustände: eine Dualität der Raumzeit und einen Zustand der Einheit außerhalb davon. Zeitbewusstsein wird mit begrenzter Energie, Kausalität, Physikalität und Makroumgebung assoziiert; Raumbewusstsein wird mit freier Energie, Nichtlokalität, Zeitlosigkeit und totaler Quantenresonanz assoziiert. Der Rahmen schlägt eine Zwischenzone auf der Planck-Skala vor — in Analogie zur esoterischen Tradition als akashisches Feld beschrieben —, durch die sich das Bewusstsein hypothetisch mittels zunehmender Quantenresonanz zwischen diesen beiden Zuständen bewegen könnte. Er entlehnt ferner den Formalismus der Hilbert-Räume, rein als metaphorisches Mittel, um diese Bewegung als Durchquerung verschachtelter, holarchischer „dimensionaler Räume" zu beschreiben, nicht als wörtliche physikalische Behauptung.
Theoretisches Modell
Die Evolution des Bewusstseins
Der Rahmen beschreibt die Evolution des Bewusstseins durch das Prinzip der Negentropie — die Umkehrung der Entropie —, durch das strukturierte, resonante Information dem Bewusstsein die Manifestation ermöglichen soll, im Gegensatz zu chaotischen oder kontrastierenden Informationszuständen. Dieser Hypothese zufolge ist eine Zunahme der Schwingungsrate mit einer Abnahme der wahrgenommenen Zeitwahrnehmung verbunden, verstanden als phänomenologische Korrelation und nicht als Aussage über die physikalische Zeit selbst. Zeitbewusstsein und Raumbewusstsein werden als orthogonale Achsen beschrieben; die Bewegung hin zum Raumbewusstsein wird als Bewegung hin zu erhöhter Quantenresonanz mit der Umgebung dargestellt.